Zweitlieferant
Zweitlieferanten-Absicherung: ein zweiter Fertigungsweg für kritische Teile
Qualifizierung eines zweiten Fertigungswegs parallel zu Ihrem bestehenden Lieferanten – ohne Umstellung, als Rückfallebene. Der Ersatzlieferant ist freigegeben und einsatzbereit, bevor Sie ihn brauchen.
Wann sich ein Zweitlieferant lohnt
- Für einen kritischen Prozess gibt es nur einen Lieferanten
- Ein Ausfall des Lieferanten würde die Auslieferung Ihrer Maschinen oder Geräte stoppen
- Ihr Lieferant ist ausgelastet und kann Mehrmengen nicht zusagen
- Kunden oder Audits verlangen eine abgesicherte Lieferkette
So läuft die Absicherung
- Umfang prüfen: Zeichnung, Stückzahl, Termin, exportkontrollrechtliche Einstufung
- Partner zuordnen: Auswahl nach Verfahren, Kapazität und Nachweislage
- Erstmuster: Fertigung mit Messprotokoll, Prüfung und Freigabe durch Sie
- Bereitstellung: Der freigegebene Fertigungsweg steht als Rückfallebene bereit
Ihr bestehender Lieferant bleibt Ihr Lieferant. Sie stellen nichts um – Sie schaffen eine Alternative, die im Ernstfall ohne neue Qualifizierung abrufbar ist.
Vertragsform
Die Zweitlieferanten-Absicherung wird monatlich bereitgestellt. Wird aus der Rückfallebene regelmäßiger Bedarf, lässt sie sich in einen Rahmenvertrag mit festen Preisen und zugesagter Lieferzeit überführen.
Kapazitätsbedarf melden
Zeichnung hochladen, Einschätzung zu Machbarkeit und Termin erhalten. Vertraulichkeitsvereinbarung auf Wunsch vor dem ersten Austausch.